Montag, 12. Juni 2017

Rezension zu Peter Pan

Ich bin begeistert!

Bildergebnis für peter pan buch

Inhalt vom Buchrücken:

Er wird niemals erwachsen, und er kann fliegen Peter Pan! Die Stücke und Geschichten aus der Feder des Schotten James M. Barrie machten ihn unsterblich, zahlreiche Verfilmungen trugen ihm und seinem Autor Weltruhm ein. Im Niemalsland, dem fantastischen Inselreich, erleben die kleine Wendy und ihre Brüder gemeinsam mit Peter Pan, der Elfe Tinker Bell und den Verlorenen Jungs die aufregendsten Abenteuer und müssen antreten gegen den fürchterlichen Captain Hook

Meine Meinung:

Ich liebe die Verfilmungen zu Peter Pan und mag diese fantastische Reise, die Feen und Indianer, das Krokodil und all die seltsamen, aber zauberhaften Erlebnisse, dass ich das Buch auch einmal lesen wollte.
Da bereits Alice im Wunderland zu meinen Lieblingsbüchern gehört, habe ich voller Vorfreude begonnen und wurde nicht enttäuscht.
Jeder kennt die Geschichte von Peter Pan. Er steht eines Tages im Kinderzimmer und entführt Wendy, John und Michael nach Nimmerland, wo sie allerhand erleben.
Es ist ein Chaos aus Fiktion und Realität, fantasievoll und schillernd - der Schreibstil lädt gerade dazu ein, ebenfalls in Nimmerland verweilen zu wollen und gleichzeitig glaube ich, dass dieses Buch nichts für Kinder wäre. Der Autor verwendet sehr viel Ironie und Sprachwitz und oft muss man ein wenig um die Ecke denken - aber gerade das hat mich so an dieser Geschichte begeistert!
Es ist verwirrend und manchmal undurchsichtig und doch klar, voller Magie, aber auch ein wenig traurig.
Denn es ist in jedem Falle auch gesellschaftskritisch. Die "Lost Boys" sind einsame Kinder, aus dem Kinderwagen gefallen, verloren gegangen, zu teuer - sie werden von ihren Eltern vermisst und leben im Nimmerland ein abenteuerliches, aufregendes Leben - doch vor allem vermissen sie ihre Mutter und klammern sich deswegen an Wendy, die ihnen liebevoll die Haare kämmt oder ihnen ihre "Medizin" gibt.
Denn Peter Pan ist ein ganz besonderer Charakter. Auch er hat seine Familie verloren und musste eines Abends feststellen, dass seine Eltern ihn durch ein anderes Baby ersetzt haben. Dies hat ihn für immer verstört. Niemals will er so werden wie sie - er hasst die Erwachsenen. Um jeden Preis möchte er Kind bleiben, Abenteuer erleben, weder in der Vergangenheit, noch in der Zukunft leben - nur im Jetzt mit Spaß und Freude und keinen Sorgen.
Er sieht sic als Anführer, ist großspurig, eingebildet und arrogant - und doch steckt hinter seiner selbstbewussten Fassade ein kleiner, einsamer Junge, der nachts Albträume hat und den Wendy trösten muss.

Fazit:

Peter Pan ist für mich kein Kinderbuch, sondern ziemlich traurig, dennoch hat mich die phantasievolle Darstellung der Welt auch oft zum lachen gebracht. Der Schreibstil ist einmalig und für mich zählt Peter Pan eindeutig zu wunderbaren Meisterwerken der Literatur.

5 Sterne





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