Sonntag, 9. April 2017

Rezension zu Die Nightingale Schwestern- Ein Geschenk der Hoffnung, Band 5 von Donna Douglas

Wieder einmal wunderbar!
 
Bildergebnis für die nightinagle schwetern 5

Inhalt vom Buchrücken:

London, 1938. England bereitet sich auf den Krieg vor, und das berühmte Nightingale Hospital steht kurz vor der Evakuierung. Während Oberschwester Kathleen den jungen Krankenschwestern Mut zuspricht, muss sie selbst um ihre eigene Zukunft fürchten. Auch Schwester Helen sehnt sich nach dem Tod ihres geliebten Charlie nach einer zweiten Chance. Diese scheint gekommen, als ein gutaussehender Fremder ihr Hoffnungen macht. Doch meint er es wirklich ernst mit Helen?

Meine Meinung:

Ich liebe diese Reihe einfach!
Nachdem ich von Band 4 ein kleines bisschen enttäuscht war, weil es mir zu romantisch, zu heile rosarote glückliche Welt war, konnte mich der fünfte Teil wieder auf ganzer Länge überzeugen.

Das Krankenhaus bereitet sich auf den bevorstehenden Krieg vor und ich fand es schön zu lesen, wie unterschiedlich die einzelnen Menschen damit umgehen, vorallem die, die bereits den Ersten Weltkrieg miterleben mussten. Die Trauer, die Wunden in der Seele und all das was Kriege hinterlassen, wurde sehr gut und auf einfühlsame Weise dargestellt.
Im Mittelpunkt steht diesmal wieder Helen Dawson. Noch immer hat sie mit dem Tod von Charlie zu kämpfen, den sie vor zwei Jahren am Krankenbett heiratete´. Doch plötzlich taucht unerwartet Charlies Cousin auf und umwirbt sie. Und dann ist da noch Doktor McKay, der ihr auf der Notfallstation das Leben zur Hölle macht. Sie liefert sich mit ihm heftige Aneinanderreibungen, doch in einem schicksalshaften Moment scheint sich das zu ändern...und Helen weiß nicht mehr, was sie denken und fühlen soll.

Ich mochte Helen schon immer ganz gern, doch diesmal blüht sie richtig auf. Sie ist nicht mehr so naiv und schüchtern, sondern zu einer selbstbewussten jungen Frau herangewachsen, stark und unabhängig. Ich konnte mich gut in ihr Denken und Handeln hineinversetzen.

Auch Effie O' Hara ist wieder mit von der Partie. Wie und je treibt sie ihre Flirtereien auf der Station, doch ein Patient scheint besonders ihr Interesse geweckt zu haben. Diesen Strang der Geschichte fand ich sehr lehrreich - besonders was die Liebe angeht. Es gibt Täuschungen und manchmal muss man erkennen, dass nur einer von beiden liebt und man nie die Liebe des anderen gewinnen kann. So ist das Spiel des Lebens. Und die Liebe wie ein Glücksspiel.

Weiterhin tauchen wir in das Leben der Oberschwestern ein, Frannie und die Leiterin des Krankenhauses Kathleen Fox. Beide Frauen im reifen Alter plagen ihre eigenen Sorgen.

Insgesamt wurde dieses Teil wieder durch schöne Krankenhausszenen auf der Rettungsstelle, aber auch Operationen und Wundbehandlungen abgerundet. Ich lese sehr gern darüber, wie medizinische Maßnahmen damals ausgeführt wurden, was sie bereits schon kannten und zur Verfügung hatten und was noch nicht. Dies hat mir wieder große Freude beim Lesen bereitet.

Der Schreibstil ist flüssig zu lesen, bildlich und obwohl wir immer zwischen den einzelnen Charakteren hin und her pendeln, sind sie alle Individuen, ich mochte sie alle und fühlte mich ihnen ganz nah.

Fazit:

Band 5 ist wieder ein unterhaltsamer Roman, zum Lachen und Grübeln, Genießen und Erfreuen. Ich habe ihn ratzpatz und viel zu schnell durchgelesen und warte sehnsüchtig auf Teil 6.

5 Sterne

Kommentare:

  1. Ich kann es kaum abwarten endlich den fünften band aus der Bücherei zu bekommen. Hoffentlich wartet er auf mich, wenn ich diese Woche wieder vorbeischaue!
    Liebe Grüße
    Martina

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