Freitag, 20. Februar 2015

Rezension zu Fours Geschichte - Die Bestimung von Veronica Roth



Inhalt vom Buchrücken:

Four - das ist der attraktive Protagonist von Veronica Roth' Bestseller-Trilogie »Die Bestimmung«. Seine Geschichte unterscheidet sich von Tris' - und ist mindestens genauso interessant. In »Fours Geschichte « erfahren die Leser endlich mehr über ihren Lieblingshelden: Wie kam er zu den Ferox? Wie wurde er ein Anführer? Und wie lernte er Tris kennen? In fünf Kurzgeschichten erzählt er von seinem Leben. Ein Muss für alle Fans der »Bestimmung«.

Filmclip: Ohrszene




Meine Meinung:

Im Großen und Ganzen hat mir das Buch wirklich gut gefallen, aber leider war es viel zu kurz, um vor allem Fours Entwicklung ausmachen zu können.
Gern hätte ich es bis zum Schluss des dritten Bandes einige Episoden aus seinem Leben miterlebt.

Interessant ist vor allem die Einleitung. Veronica Roth hat ihr erstes Manuskript aus der Sicht von Four geschrieben, aber in der Mitte festgestellt, das sie so nicht weiterkommt und dann Tris geschaffen. Doch der Charakter Four hat sie so fasziniert, dass sie ihn immer wieder im Buch auftauchen lies, meist an Tris's Seite.

In den ersten beiden Kurzkapitel begleiten wir Four, bevor er Tris kennenlernt, wie er die Ferox wählt, und im Konkurrenzkampf zu Eric steht und er sich schließlich anstatt als Anführer als Ausbilder Intianten entscheidet.
Four wirkte auf mich in der Trilogie immer knallhart, stählern, stark und selbstbewusst. Außer im Finalband wo ich ihn fast gar nicht mehr wieder erkannt habe.
Hier aber ist er ein schlaksiger Junge, der sich meistens versteckt, eher schüchtern und still ist und irgendwie auch ängstlich.
Aber dennoch hat es mir sehr gefallen dies zu Lesen.
Die Kapitel mit Tris dagegen fand ich nicht so schön, weil ich ihn aus den Augen von Tris so ganz anders wahrgenommen habe. Reifer und geschickte rund erfahren mit Menschen. Er wirkte so selbstbewusst und zielorientiert und irgendwie hatte ich den Eindruck als hätte er die ganze Zeit schon ein Auge auf Tris geworfen.
Aber aus Fours Sicht erzählt, war er immer total schüchtern, wusste nicht wie man mit Mädchen umgeht und fühlt sich in der Gegenwart von Tris immer seltsam unbeholfen.
Irgendwie flammte da für mich keine Leidenschaft auf und ich mag wirklich die Szenen aus den Augen von Tris lieber.

Die letzten Episoden allerdings, von den sogenannten Lieblingsszenen wie Der Sprung von Tris als erste ins Netz, oder das erste richtige Gespräch am Tisch "Vorsicht, Tris." haben mir wieder sehr gut gefallen.

Die Spannung war natürlich nicht da, weil ich wusste was mich erwartet und der Schreibstil war in Ordnung.

Fazit:

Für Fans von der Bestimmung finde ich das Buch sehr gut, weil man Four einfach von einer völlig neuen Seite kennenlernt und er die Begegnungen mit Tris einfach ganz anders schildert, als wie Tris sie wahrnimmt. Vielleicht gefallen manch einem sie ja aus den Augen von Four besser als mir?
Gern hätte ich aber seine Entwicklung vom ängstlichen kleinen Tobias, der von seinem Vater misshandelt wird zum starken selbstbewussten Four mehr gelesen.


Ich habe das Buch im Rahmen des Lesewochenende u.a. mit Nicki gelesen. Hier ist ihre Meinung zu dem Buch.


Kommentare:

  1. Huhu,
    hab deinen Kommentar erst jetzt gelesen - entschuldige. Hab dich nun auch verlinkt. :)

    Liebe Grüße,
    Nicki

    <3

    AntwortenLöschen

Hey, wenn ihr euch bei mir melden wollt, einfach mal nur zum Quatschen ;) oder weil ihr nützliche, kreative und fabelhaftwunderbare Tipps und Tricks für mich habt....dann schreibt mir doch einfach über meine E-Mail:
lady-principessa@t-online.de

Ich würde mich sehr freuen.