Dienstag, 26. August 2014

Himbeer-Wickeltorte

   
 
Hey meine Lieben,
heute stelle ich euch meine Himbeer-Wickeltorte, die ich letzten Sonntag für meine Oma gebacken habe, vor :-)
Die Idee habe ich wieder einmal von Sallys Tortenwelt, allerdings habe ich eine andere Deko und etwas weniger Teig und auch keine Ganache aus weißer Schokolade, da dies sonst zu viel geworden wäre.

Natürlich sieht die Torte bei ihr viel viel professioneller aus, als bei mir - aber ich bin ja noch am Anfang und laut meiner Familie hat sie super geschmeckt und ein Hingucker war sie alle mal.


Ansonsten sind die Zutaten alle gleich geblieben. :-)
 
 
 
Für den Teig:
3 Eier
125 Zucker
150g Mehl
100g Sprudelwasser
60 ml Sonnenblumenöl
1/2 P. Backpulver
1 Vanilleschote
 
Diesen Teig habe ich zweimal zusammen gestellt. Einmal für eine runde Form, als Boden und Deckel und einmal für ein Blech.
 


 
Außerdem empfiehlt es sich den Kuchen ein Tag vorher zu backen. Ich z.B. Samstag früh angefangen, Abends als die Himbeercreme dann fest geworden ist, den Fondant um die Torte zu wickeln und am Sonntag morgen habe ich letzte Hand mit der Dekoration angelegt.
 
Eier und Zucker mixen, trockene Zutaten mixen und darüber sieben. Anschließend die Flüssigkeiten Öl und Wasser mit einem Schneebesen einrühren.
Den Teig in die gefettete Form geben und bei 200 ° C 15 min backen.
Im Originalrezept stand nur 5 - 9 min, aber das hat bei mir definitiv nicht ausgereicht, also am besten immer die Stäbchenprobe durchführen.
 


Teig für den Boden und Deckel.
 

 
 
Den Spaß beim Backen nie verlieren :D
 
 


Das Blech für den Teig, der anschließend in der runden Form eingerollt wird.

 
Zwischendurch habe ich den Messbecher kaputt gemacht :/
 

 
Wenn der Teig aus dem Ofen ist, auskühlen lassen und ruhig in aller Seelenruhe die Himbeercreme herstellen.
 
Creme:
500g Himbeeren (TK)
500g Magerquark
2 El Zitronensaft
Sahnesteif
60g Puderzucker
300 ml Sahne
2 Tüten Gelantine oder 12 Blätter

 
Die Himbeeren am besten gleich früh auftauen lassen.

 
Pürieren und mit der Gelantine aufkochen lassen (gilt nur bei der Pulverform)


 
Sahne mit Sahnesteif schlagen und mit dem vorher angerührten Magerquark/ Puderzuckergemisch verrühren.

 
Hier die fertigen Böden.




 
Den runden Teig habe ich einmal waagerecht halbiert für den Deckel und Boden. leider habe ich etwas schief geschnitten und den halben Boden ausgehoben. :D
Das habe ich dann von der Innenseite des Deckels abgeschnitten und auf den Boden zurückgelegt. Wenn das nachher alles fertig ist, bekommt das beim Essen und Schmecken nachher eh niemand mehr mit.
 
 

 
Dann habe ich den viereckigen Teigboden in möglichst gleichmäßige Streifen geschnitten. Ich hatte 10 Streifen.
Anschließend habe ich die Himbeercreme großzügig darüber verteilt.
Die Creme ist ziemlich flüssig am Anfang.

 
Dann habe ich die Streifen genommen und auf den Boden im Tortenring eingewickelt. Der erste Streifen wird sofort eingerollt und so in die Mitte gesetzt, die anderen Streifen werden um den Kern herum gewickelt.
Da mein Teig nicht ganz ausgereicht hatte, reicht die Wickeltechnik nicht bis ganz an den Rand. Um die Leere zu füllen, habe ich einfach die Creme in den Rand zusätzlich gegossen und darüber und überall, wo Platz war :D

 
Deckel rauf und ab in die Kälte.

 
So sieht die Torte dann am Abend aus, nachdem die Gelantine ihre Wirkung entfaltet hat.



 
Nun habe ich den hellrosa Fondant, den ich in Oxford in so einem tollen Backshop gekauft hatte, ausgerollt. leider war es etwas wenig, weshalb er einriss und ich für den Kuchenrand noch den dunkelpinken Fondant umlegte.
 
Bei dieser Thematik muss ich unbedingt noch ein Weilchen üben und verschiedenen Sorten ausprobieren, bis ich es perfekt hinbekomme.




 
Der Fondant war so süß und klebrig, das hielt alles von allein.



So ging er schließlich über Nacht wieder in zur Butter, dem Käse und den Joghurts, um ihnen Gesellschaft zu leisten.

 
Am nächsten Morgen dekorierte ich ihn nur noch mit silbernen Zuckerperlen am Rand, Dekorzuckerblümchen, Schokoschrift, frischen Himbeeren aus unserem Garten.


 
Ich liebe es Essen zu fotografieren :D
Aus verschiedenen Blickwinkeln. :-)


 
 
 
 
Und so sieht die Torte beim Anschneiden aus   :-)
 
Ich war echt glücklich, dass es geklappt hatte, da ich ja von außen schlecht ins Innere der Torte gucken konnte.
 
Alles in allem: Sehr aufwendig, aber hoher Spaß - und Genießerfaktor!
 
<3 Fiorella
 

Kommentare:

  1. Hey!
    Die Torte sieht ja echt Bombe aus. :)
    Sag mal, hast du Umluft oder Ober- & Unterhitze verwendet?
    Messbecher gehen mir auch ständig kaputt...erst letztens ist mir einer angeschmorrt, weil ich die falsche Herdplatte angemacht hatte... *pfeif*
    Ich bin übrigens sowieso ein Himbeerfan...da werde ich die Torte vielleicht auch mal selbst ausprobieren. ;) Mal sehen, ob das Urteil deiner Familie sich bewahrheitet.
    Liebe Grüße,
    Diana

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    1. Dankeschön.
      Das finde ich super, dass du sie auch ausprobieren möchtest :-)
      Ich habe Umluft verwendet, eigentlich immer bei allen Backaktionen außer bei herzhaftem mit Käse überbacken :D
      Du kannst mir ja dann auch mal ein Foto schicken und Bericht erstatten :-)
      Liebe Grüße,
      Fiorella

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  2. Hallo Fiorella,

    da bekomm ich doch promt Lust zu backen. :D Ich bekomm regelrecht Apetitt auf deine Himbeertorte...

    Viele liebe Grüße von meinem Kommentierrundgangs-Marathon.

    Liebe Grüße


    Rea

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  3. Boah sieht die lecker aus!
    Danke fürs Rezept und erklären :)
    Ich hab mich bisher noch nicht an eine Torte ran getraut, hab mir aber für den Winter fest vorgenommen es endlich zu versuchen :)
    LG Ela

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    1. Na dann musst du dich auf jeden ´Fall mal ran wagen. Ich habe einfach losgelegt und ich bin auch nur ein Amateur. :-)

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  4. Die Torte sieht ja lecker aus, jammi!
    Dafür hab ich kein Talent :)

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    1. Dankeschön Nicole,
      ach was....du musst es nur mal ausprobieren, ich bin ja auch kein Profi. :-)

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  5. Woaaaaa die sieht ja auch so lecker aus. Hmm yummi, ich glaub das muss ich auch irgenwann ausprobieren :) glg Franzi

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